Summer School Kanada

Summer School Kanada

Erfahrungsberichte zur Summer School in Kanada

Du möchtest wissen, welche Erfahrungen andere Summer School-Teilnehmer in Kanada gemacht haben? Hier findest du eine Auswahl aktueller Berichte über Erfahrungen und Erlebnisse. Und natürlich freuen wir uns, nach deinem Aufenthalt in Kanada hier auch deinen Erfahrungsbericht zu veröffentlichen!

Lauras Erfahrungsbericht

Alter: n.a.
Reiseziel: Nova Scotia
Heimatort: n.a.
Laura über ihre Zeit an der Summer School:"Ich muss wirklich sagen, dass es das beste Erlebnis war, man hätte es sich nicht besser vorstellen können."

Hallo :-)

es war letztes Jahr als ich ein Gewinnspiel bei TravelWorks gewonnen hatte, ich bekam die Möglichkeit für zwei Wochen die Summer School in Nova Scotia, Kanada besuchen zu können. Die Freude war unglaublich groß. Meine Eltern waren natürlich auch stolz und verlängerten um zwei Wochen, somit war ich für vier Wochen in Nova Scotia in den letzten Sommerferien.

Und ich muss wirklich sagen, dass es das beste Erlebnis war, man hätte es sich nicht besser vorstellen können. Aber bevor sah es noch ganz anders bei mir aus.
Ich war für drei Monate in Paris gewesen, mit einer anderen Organisation, es war wirklich eine schreckliche Erfahrung. Eigentlich wollte ich danach nie wieder ins Ausland, obwohl es seit ich denken kann mein einziger und großer Traum ist. Dann konnte ich mich nochmal wieder berappeln- ein Glück! Sonst wäre mir der beste Sommer meines Lebens entgangen und unglaublich viele tolle, neue Freundschaften.

Ich muss aber zugeben, dass ich am Anfang etwas verunsichert war. Es war mein erster Langstrecken-Flug und ich war zum ersten Mal auf einem anderen Kontinent. Ich wusste nicht genau was mich erwarten wird, ob ich dort wirklich Freundschaften schließen kann und mich überhaupt verständigen könnte. Doch schon am ersten Tag wusste ich, dass meine Ängste total überflüssig waren. Ich kam dort mit zwei anderen Deutschen an, ich dachte die beiden würden meine sozusagen "Bezugspersonen" werden, da ich dort bisher niemanden kannte und sonst keiner meine Sprache konnte.

Nunjaaa.. ich hab eigentlich nur das nötigste mit den beiden gemacht, denn die anderen waren natürlich sooo viel interessanter kennen zu lernen. :-) Es war nicht erlaubt in einer anderen Sprache als Englisch zu sprechen, was ich sehr gut fand, denn so lernt man die Sprache natürlich auch besser.
Allerdings waren 73 Mexikaner dort, die die meiste Zeit auf Spanisch gesprochen haben :-D Ab und zu hat es schon genervt, aber es war auch sehr lustig.

Zum Beispiel war mein "Room mate" eine Mexikanerin, wir haben nicht sehr viel geredet, sie konnte kein Englisch und ich kein Spanisch. Trotzdem haben wir versucht, uns zu verständigen, sei es mit Gestikulieren oder Übersetzern :-D Es war auch oft der Fall, dass sie mich auf Spanisch zu textete und ich ihr dann immer wieder sagen musste, dass ich kein Spanisch kann (einiges habe ich trotzdem verstanden, Französisch & Spanisch ähnelt sich manchmal & man kann sich manche Wörter ableiten..) daraufhin meinte sie: "Ja, kein Problem" und redete weiter :-D naja, wir mochten uns trotzdem.

Nun mal kurz zum Alltag, der normale Tag in dem Summer Camp sah so aus:
Breakfast - Class - Lunch - Time for Homework - Aktivitäten - Supper - Freie Zeit oder aber auch Aktivitäten

Zum Unterricht muss ich sagen, dass unsere Lehrerin suuuuuuuper nett war und ich immer noch mit ihr im Kontakt bin über Facebook. Sie hat uns nicht wie kleine Kinder behandelt, was ich normalerweise bei Sprachreisen gewohnt war, das fand ich einfach mal richtig gut von ihr. Der Unterricht war ziemlich interessant und hat Spaß gemacht. Man ist gerne dorthin gegangen. Ich habe auch gemerkt, dass die Schüler, die aus Deutschland kamen, im Gegensatz zu einigen aus anderen Ländern ein sehr gutes Englisch besitzen und in der höchsten Gruppe eingestuft wurden.
Das Essen in der Kantine war auch ungewöhnlich gut. Ich habe leider mehrere Allergien, wodurch ich dachte ich sei im Nachteil, doch das war überhaupt nicht der Fall! Der Koch war so lieb und hat jeden Tag extra für mich was anderes gemacht. (Was nicht gerade einfach ist mit einer Gluten,-Eiweiß,-Ei,-Milch&Laktose Unverträglichkeit) Ich war ihm wirklich dankbar :-D

Die Aktivitäten waren ebenfalls richtig toll und auch abwechslungsreich. Man konnte zwischen mehreren Sachen am Tag wählen, von der Zumba Stunde mit einer professionellen Tanzlehrerin bis hin zu Henna Tattoos war alles dabei. Es gab aber genauso Aktivitäten die wir machen "mussten" wie zum Beispiel unser eigener Color Run. Und das tolle ist, bei den verschiedenen Aktivitäten lernt man die anderen Leute immer besser kennen. Genau bei einer solchen Sache habe ich Echo kennen gelernt, ein tolles Mädel aus China. Wir waren zusammen in einer Gruppe bei einer Rally. Da ich Chinesisch lernen möchte und mich die ganze Geschichte, das Leben dort usw. einfach soooooooo interessiert habe ich sie einiges gefragt und sie gebeten mir doch bitte mal Nachhilfe in der chinesischen Sprache zu geben. Und von diesem Zeitpunkt an war ich so gut wie jede Minute des Tages mit ihr zusammen. So habe ich auch Vera und Linxi kennengelernt, Freunde von ihr die ebenfalls aus China kommen.

Linxi, Echo und Vera.
Das sind die Namen meiner drei besten Freundinnen aus dem Camp
Ich vermisse sie wirklich schrecklich, aber nicht nur sie, auch die anderen Leute aus dem Camp natürlich. Jeden Tag denke ich an sie und erzähle hier in Deutschland von ihnen, Klischees die man von einigen Ländern denkt, gehören da auch auf jeden Fall dazu :-D Hunde und Katzen isst man in ganz China? Ohhhh nein, nur in einer bestimmten Region in China! Linxi und Co. haben diese angebliche Köstlichkeit noch nie gegessen und haben es auch nicht vor. (Was mich sehr beruhigt hat). Ich würde am liebsten alle meine Eindrücke, Erfahrungen und lustigen Geschichten mit euch teilen, aber dann würde dieser Bericht kein Ende mehr nehmen. Aber eins möchte ich noch über die Kanadier sagen.. Wenn man aus Deutschland kommt, einem stressigen Alltag und normalerweise Grimmigkeit und ... gewohnt ist, dann erlebt man in Kanada schon eine Art von kleinen Schock.
Das ist wirklich unfassbar. Angefangen bei den Autofahrern die selbst wenn die Ampel auf Grün steht warten bis die Fußgänger drüben sind oder die netten Kassierer/innen die einem den Einkauf einpacken und nachfragen wie es einem geht, ob man alles gefunden hat etc.
Freundinnen beim Zelten in Kanada

Kennt ihr zufälligerweise Tim Hortons? Das ist sowas ähnliches wie Starbucks, nur um einiges günstiger und sie verkaufen auch Suppe, Bürger und so. Man findet alle 10 km ein Timmis in Kanada :-D Jedenfalls kam ich gerade aus einem Timmis raus und wartete auf meine friends, als eine Omi mir entgegenkam und mich fragte:"Hello my dear, how are you?" Ich kannte sie nicht, das war ja das lustige :-D Es ist einfach jeder so nett und das freut mich einfach :-)

Als sich die ganze Reise so langsam dem Ende neigte, kaufte ich mir dort ein großes Buch mit leeren Seiten und einem schlichten, schwarzen Cover. Ich habe es mit Bildern, Sprüchen, Stickern und Zeichnungen verziert, damit es mein persönliches Buch wird.
Alle, die mir wichtig sind, haben dort einige Seiten für mich voll geschrieben, und das in den unterschiedlichsten Sprachen der Welt von Deutsch bis hin zu Thailändisch, es war so ziemlich alles dabei.
Ich liebe dieses Buch, es versetzt mich nocheinmal in diesen wunderschönen Sommer zurück, lässt alle Erlebnisse und Momente wieder hochkommen. Natürlich nicht ohne Tränen, aber das nehme ich gerne dabei in Kauf :-)

Und wisst ihr was?
Im nächsten Jahr besuchen mich meine drei Süßen hier in Deutschland und wir werden eine Europa-Reise zusammen unternehmen.
Ich freue mich schon sehr, meine Liebsten wiederzusehen und kann es kaum erwarten!

Danke TravelWorks, dass ihr mir dieses unbezahlbare Geschenk gemacht habt!

Liebe Grüße,
Laaaaura :-)

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