Hilfsprojekte Swasiland

Hilfsprojekte Swasiland

Erfahrungsberichte zu Hilfsprojekten in Swasiland

Du möchtest wissen, welche Erfahrungen andere Volunteers in Swasiland gemacht haben? Hier findest du eine Auswahl aktueller Berichte über Erfahrungen und Erlebnisse. Und natürlich freuen wir uns, nach deinem Aufenthalt als Volontär in Swasiland hier auch deinen Erfahrungsbericht zu veröffentlichen!

Sinas Erfahrungsbericht

Alter: 21
Reiseziel: Swasiland
Heimatort: Kleve
Dein Fazit? Der Aufenthalt hat mir unglaublich gut gefallen. Ich kann dafür eigentlich keine Worte finden.

Zum Ablauf der Reise: Ich war 1 Woche im Krüger Nationalpark, was einfach eine atemberaubende Zeit war! Man saß fast den ganzen Tag im Jeep und war auf der Suche in der Wildnis. Wir haben einfach so viel gesehen, aber da gehört natürlich auch viel Glück dazu. Schon früh morgens, warm eingepackt, begann der Tag, um die letzten aktiven Raubkatzen zu sichten. Aber auch am späten Abend versuchten wir unser Glück und waren nur 2 Meter von einem Löwenpärchen entfernt. Ein Traum wurde wahr! Es war auch besonders cool, abends am Lagerfeuer zu sitzen, der Wildnis zu lauschen und in den Sternenhimmel zu sehen.
Dann war ich zusammengerechnet 5 Wochen in Swasiland und habe mich dort dem eigentlichen Projekt gewidmet. Swasiland ist einfach wunderschön und vor allem die Menschen dort! Neben der Freiwilligenarbeit kann man dort besonders viel erleben. Man besucht die Menschen in den Dörfern, viele kleine Märkte, andere Naturreservate, Ziplining, Wandern und und und – auf jeden Fall kommt keine Langeweile auf! Wir hatten Glück, dass zu der Zeit der Reed Dance war. Ein beeindruckendes Fest für den König.
Inmitten dieser 5 Wochen in Swasiland waren wir auch 1 Woche in Mosambik. Diese Woche war auch einfach wunderschön. Allein die komplett andere Landschaft ist die Fahrt wert. Vor Ort lebt man direkt am Meer. Man fährt mit einem Kajak zu einer kleinen Insel mit Einheimischen und darf sich dort alles angucken und mit ihnen essen. Besonders cool war auch das Schnorcheln. Denn wir hatten das Glück und durften mit den sanften Riesen – den Walhaien schwimmen. Es war wunderschön, die Welt stand still. Aber ein besonderes Highlight war das Quadfahren über die weiten Palmstrände und vor allem der Sternenhimmel.
Nach diesen wunderschönen 7 Wochen sind wir 2 Wochen die Ostküste lang bis nach Kapstadt gefahren. Was soll man zu dieser wunderschönen Landschaft schon sagen?! Wir haben in der Zeit verschiedene Stopps gemacht und an den Orten haben wir dann auch immer etwas unternommen. Mit Pferden über den Strand reiten, mit einem Schiff durch einen Fluss voller Nilpferde, mit dem Kajak durch eine Schlucht fahren oder der Bungeesprung von der höchsten Brücke der Welt. All das sind nur Kleinigkeiten und machen diesen Trip unbeschreiblich. In Kapstadt, Hout Bay, hatte ich auch eine coole aber viel zu kurze Zeit. Kapstadt ist unglaublich – eine riesige Stadt mit einer atemberaubenden Geschichte zwischen riesigen Bergen und dem Meer. Ich könnte immer und immer weiter erzählen, aber macht einfach eure eigenen Erfahrungen! Es lohnt sich!

Zu den Projekten: Da ich das 9 Wochen Programm gemacht habe, wurde ich für teaching eingeteilt. Die Organisation unterstützt mehrere NCPs – NeighborCarePoints. Das ist eine Art Vorschule, wo Kinder von 3-6 Jahren „unterrichtet“ werden. Wir waren zu zweit in einem NCP in Mahlanya. Es gibt 2 NCPs, die etwas weiter weg sind, was ich aber nicht schlimm fand. Wir mussten sogar umsteigen, aber man hat dadurch so viele Menschen kennen gelernt, vor allem, weil man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren ist.
Der Tag im NCP war eigentlich immer unterschiedlich. Was jedoch immer gleich war, war die Freude der Kinder, welche uns am morgen schon entgegen rannten. Als erstes haben wir tanzend mit den Kindern Lieder gesungen und so das Alphabet oder das Zählen geübt. Danach haben wir mit der Lehrerin zusammen oder auch alleine unterrichtet. Der Unterricht bestand daraus, dass die Kinder gezeigte Gegenstände, wie Tiere, Früchte, Körperteile, Transportmittel benennen und allgemein schreiben oder schneiden/basteln üben. Danach war Freizeit angesagt, bis das Essen fertig war. Die größte Zeit spielten wir natürlich mit ihnen, aber es gab auch ruhige Momente, in denen wir ihnen z.B. etwas vorgelesen haben. Für die Essensausgabe waren wir auch zuständig, die Kinder wuschen sich natürlich erst die Hände und bedankten sich großzügig. Nach dem Essen wurde nochmal gespielt, bis die Schule zu Ende war.
Zwei Mal die Woche haben wir mittags älteren Kindern bei den Hausaufgaben geholfen oder auch einfach nur mit ihnen Zeit verbracht.
Da bei uns einmal Ferien waren, haben wir für die älteren Kinder eine Sportwoche organisiert. Dort haben wir zusammen mehrere Stationen in Teams durchlaufen und besonders viel gelacht.
Ein besonderes Highlight war auch unsere Idee einer Kinderdisco auf dem Sportplatz. Wir organisierten einen DJ, Gesichtsfarbe und Essen. Und hatten einfach gemeinsam Spaß.
Mein Fazit: Der Aufenthalt hat mir unglaublich gut gefallen. Ich kann dafür eigentlich keine Worte finden. Die Menschen, die dort Leben, sind einfach so herzlich, sowas habe ich noch nie erlebt. Aber der Aufenthalt wird nur durch das Team vor Ort so besonders. Man wird mit so viel Herzblut in die Familie aufgenommen, dass ich jetzt noch alle unglaublich vermisse!

Unsere Freiwilligenarbeitsprogramme in Swasiland

Freiwilligenarbeit & Erlebnisreise Swasiland

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