Tansania

Länderinfos

Einreise und Fakten

Einreise für Deutsche

Touristenvisum bei Ankunft möglich. Notwendig sind: 6 Monate gültiger Reisepass, Rück- oder Weiterreisetickets, ausreichende Geldmittel. Vorherige Beantragung in Deutschland empfohlen (Antragsdauer ca. 1-2 Wochen).

Landesdaten

Lage

Das Festlandsgebiet Tanganyika und die Inseln Sansibar, Pemba und Mafia bilden die Vereinigte Republik Tansania.

Das Staatsgebiet grenzt im Norden an Kenia und Uganda, im Westen an Ruanda, Burundi, die Demokratische Republik Kongo, im Süden an Sambia, Malawi und Mosambik und im Osten an den Indischen Ozean.

Tansania liegt zwischen dem 1. und 12. Grad südlicher Breite.

Fläche: 945.087 km², hiervon entfallen auf die vorgelagerten Inseln Sansibar und Pemba 2.644 km².

Verwaltungsstruktur: 25 Regionen.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 38,3 Millionen. Auf Sansibar leben ca. 983.600 Einwohner.

Städte: Daressalam (Regierungssitz) ca. 2,3 Millionen, Arusha ca. 270.000, Mbeya ca. 230.000, Mwanza ca. 210.000, Morogoro ca. 207.000, Zanzibar City ca. 206.000, Tanga ca. 179.000, Dodoma (offizielle Hauptstadt) ca. 149.000.

Sprache

In Tansania wird Kisuaheli gesprochen. Englisch ist wichtige Bildungs- und Verkehrssprache. Daneben spricht man Bantu-Dialekte und hamitische Mundarten sowie an der Küste Arabisch.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +2 Stunden.

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied +1 Stunde.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Tansania ist 00255, von Tansania nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 112.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Tansania von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .tz

Feiertage

1. Januar (Neujahr), 12. Januar (Tag der Revolution Sansibar), 5. Februar (Gründungstag der Partei CCM), 22. April (Karfreitag), 25. April (Ostermontag), 26. April ("Union Day", Nationalfeiertag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 13. Juni (Pfingstmontag), 7. Juli (Saba Saba - Tag der Industrie), 8. August (Nane Nane - Bauerntag), 14. Oktober (Nyerere-Tag), 9. Dezember (Unabhängigkeitstag), 25. Dezember (Weihnachten), 26. Dezember (Boxing Day).

Islamische Feiertage 2011 (Verschiebungen um einen Tag, in seltenen Fällen zwei Tage, sind möglich!):

16. Februar (Mohammeds Geburtstag), 30. und 31. August (Fastenbrechen am Ende des Ramadan), 6. November (Opferfest).

Der Ramadan dauert im Jahr 2012 vom 20. Juli bis zum 19. August (die Daten können je nach Land um einen oder zwei Tage abweichen.

Der gesetzliche Ruhetag ist der Sonntag. Feiertage, die auf einen Sonntag fallen, werden am darauffolgenden Montag nachgeholt.

Während des Ramadan, des islamischen Fastenmonats, kann das Geschäftsleben eingeschränkt sein.

Die Hauptferienzeiten sind im März/April, im Juni und im Dezember.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8.30-12.30 Uhr, zum Teil durchgehend bis 16 Uhr, Sa 8.30-13 Uhr; Wechselstuben mit längeren Öffnungszeiten, in den Städten auch sonntags.

Büros und Behörden: Mo bis Fr 8-12 Uhr und 14-16.30 Uhr, Sa 8-12.30 Uhr;

Post: Mo bis Fr 8-13 Uhr und 14-16.30 Uhr, Sa 9-12 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Fr 8.30-12, 14-18, Sa 8.30-12 Uhr; einige Geschäfte öffnen sonntags; Märkte in größeren Städten täglich 8-18 Uhr;

Nationalparks: täglich 7/8-18 Uhr.

Kleidung

Sommerkleidung aus gut waschbarem, atmungsaktivem Material wird das ganze Jahr über benötigt. Für die Abende empfehlen sich auch leichte Wollsachen. Das ganze Jahr über sollte man auf jeden Fall auch eine Regenjacke einpacken. Für Safaris sollte man feste Schuhe sowie Leinen- oder Khakikleidung dabeihaben. In Höhen über 1.000 m sollten immer auch Wollsachen mitgenommen werden. Bei Ausflügen auf Sansibar sollte auf dezente Kleidung geachtet werden (islamische Bevölkerung).

Land und Leute

Geschichte/Politik

Schädelfunde, die anderthalb Millionen Jahre alt sind, gehören zu den frühesten Zeugnissen der Menschheit. Die frühe Besiedlung war am Rande der Serengeti.

Eine nachweisbare Historie beginnt damit, dass die Araber um 900 n.Chr. an der Küste eintrafen, eine eingeborene Bantu-Bevölkerung vorfanden, Städte gründeten und von dort einen regen Handel mit Arabien, Indien und China betrieben. Unter dem Einfluss der arabischen Kaufleute entwickelte sich mit den Bantus die Swahili-Kultur ("Sawahil" ist arabisch und bedeutet "Küstenbewohner").

Im Jahre 1498 kam der Portugiese Vasco da Gama an die Küste, die nun für 200 Jahre unter portugiesische Herrschaft gestellt wurde. Dann erreichten die Araber wieder ihre führende Position und behaupteten sie, bis im 19. Jahrhundert erneut Europäer kamen. 1884 erwarb der deutsche Kolonialpolitiker Carl Peters größere Gebiete im heutigen Tansania und 1891 übernahm Deutschland die Hoheit über das ganze Gebiet, das von da an "Deutsch-Ostafrika" genannt wurde.

Nach dem Ersten Weltkrieg kam das Gebiet (das man "Tanganjika" nannte) zu Großbritannien, wurde aber 1961 unabhängig. Zusammen mit der seit 1963 unabhängigen Insel Sansibar gründete Tanganjika 1964 die "Vereinigte Republik Tansania". Beide Länder brachten einige Silben aus ihren alten Namen in die neue Bezeichnung ein. 1992 erarbeitete man eine neue Verfassung zur Einführung der Demokratie. Heute ist das Land eine präsidiale Bundesrepublik mit einem Sonderstatus für Sansibar.

Wirtschaft

Die Diamanten-Vorkommen sind weitgehend erschöpft. Sehr wichtig ist nach wie vor die Landwirtschaft mit dem Anbau von Maniok, Bananen und Bataten, Mais und Hirse, Kaffee und Tee, Baumwolle und Sisal, Zuckerrohr und Kokosnüssen. Im Hochland hält man Vieh, gefischt wird vor allem auf dem Victoria- und dem Tanganjikasee. Auf Sansibar pflegt man Gewürze.

Das Land lockt jährlich ca. 350.000 Touristen ins Land, vor allem als Safaritouristen. Sansibar wird erst in jüngster Zeit von den Individualreisenden und in letzter Zeit auch von Kreuzfahrtschiffen entdeckt.

Religion

30 Prozent der Bevölkerung sind Christen (meist katholisch), weitere je 30 Prozent sind Moslems und Anhänger afrikanischer Naturreligionen, 10 Prozent sind Hindus.

Vegetation

Im Küstenbereich liegen Mangrovensümpfe, an den Gebirgshängen steigen Berg- und Nebelwälder empor. Feucht-, Trocken- und Dornsavannen dehnen sich aus, gehen in offene Grasfluren und auf den Hochflächen auch in lichten Trockenwald über.

Tierwelt

Tansania gilt als der wildreichste Staat Afrikas. Hier kann man alles aus der Tierwelt sehen, was man mit dem dunklen Erdteil verbindet: Löwen und Leoparden, Elefanten und Flusspferde, Büffel und Nashörner, Affen und Giraffen, Antilopen und Gazellen, Zebras und Strauße. Und natürlich auch viele Vogelarten. Um diese Tiere zu schützen, hat man in Tansania inzwischen zehn Nationalparks und sieben Wildschutzgebiete angelegt.

Gebräuche, Kulinarisches

Kulinarische

Kulinarisches

Maniok, Mais und Kochbananen gehören zu den Grundnahrungsmitteln. Rind- und Ziegenfleisch gibt es zu feierlichen Anlässen. Das tansanische Nationalgericht besteht aus Mais und Maniok mit einer Gemüsesoße und heißt "Ugali". Auch der aus Indien stammende "Pilau" ist beliebt, Reis mit Fleisch und intensiven Gewürzen, zu denen auch Kardamom und Knoblauch gehören. Man verwendet außerdem viel Pfeffer, Nelken, Ingwer und - anstelle von Wasser - Kokosmilch. In der Küstenregion kennt man sehr gute Fischgerichte.

Als einheimisches Getränk wird im Norden Bananenbier ("pombe") produziert. Der Zuckerrohrschnaps "Konyagi" ist extrem stark. Ansonsten wird meistens Wasser, Tee oder Fruchtsaft getrunken.

Sitten und Gebräuche

Die Einwohner spalten sich in rund 120 verschiedene Volksgruppen auf, die friedlich nebeneinander leben. Tansania ist eines der wenigen schwarzafrikanischen Länder, in denen sich ein stabiles Nationalbewusstsein entwickelt hat, das durch Stammesfehden nicht erschüttert wird. Die Zahl der weißen Einwohner (meist sind es Briten) geht immer weiter zurück.

In Tansania besteht Schulpflicht bis zum 14. Lebensjahr. Hier wird neben einigen Hauptfächern viel Praxis zum bäuerlichen Leben gelehrt. Jede Schule hat ihre eigenen Felder, die von den Schülern bestellt werden, und einen Obstgarten. Manche treiben sogar Viehzucht.

Traditionelle ostafrikanische Rituale werden inzwischen durch die westliche Kultur stark beeinflusst. So möchten viele tansanische Paare in weißem Brautkleid und schwarzem Anzug heiraten. Zum Kauf reicht das Geld nicht; Missionsstationen haben die Kleidungsstücke vorrätig, um sie auszuleihen.

Souvenirs

Von Mosambique kam die Kunst der Schnitzerei nach Tansania: In sich verschlungene Körper werden aus Ebenholz herausgearbeitet. Inzwischen hat sich in Tansania eine regelrechte Holzschnitz-Industrie etabliert, die Kunstwerke in alle Welt exportiert. Auch im Land kann man sehr schöne Stücke kaufen. Andere Souvenirs sind Schnecken- und Muschelgehäuse oder sehr hübsche Stoffe. Auf den Märkten muss man immer handeln!

Wichtig: Die Ausfuhr von Gold, Edelsteinen und Elfenbein ist verboten. Korallen dürfen nicht nach Deutschland eingeführt werden.

Duty Free

Reisegut

Gegenstände, die für den persönlichen Bedarf des Reisenden bestimmt sind, wie Kleidung, Wäsche, Schuhe, Toilettenartikel usw., dürfen zollfrei eingeführt werden.

Dazu zählen auch unter der Bedingung der Wiederausfuhr:

1 Fotoapparat und 1 Schmalfilmkamera mit Filmen oder 1 Videokamera mit Leerkassetten,

1 Tonbandgerät,

1 Kofferradio,

1 Laptop oder 1 Reiseschreibmaschine,

1 Fernglas,

1 tragbares Musikinstrument,

1 Walkman oder tragbarer CD-Player,

Campingausrüstung,

Sportausrüstung.

Im Zweifelsfall kann für die gesicherte Wiederausfuhr besonders wertvoller Gegenstände die Hinterlegung einer Garantie vom Zoll gefordert werden.

Zollfrei dürfen außerdem noch über 18 Jahre alte Reisende mitführen:

200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak;

1 Flasche alkoholischer Getränke;

eine angemessene Menge Parfüm und Eau de Toilette.

EINFUHRVERBOT besteht für pornografisches Material sowie Drogen.

Klima und Wetter

Klimainformationen

Tansania hat durch die verschiedenen Landschaftsformen und Höhenlagen sehr unterschiedliche Klimabedingungen.

Die Küstenzone ist heiß mit hoher Luftfeuchtigkeit (um 8 Uhr 83 Prozent, um 14 Uhr 71 Prozent im Jahresdurchschnitt). Die durchschnittlichen Tagestemperaturen betragen etwa 26,5 bis 30°C. Klimatisch am günstigsten sind die Monate Juni bis September, die Luftfeuchtigkeit ist niedrig und der Himmel fast wolkenlos. Kühle Winde wehen vom Meer her. Die Regenzeit erstreckt sich auf die Zeit von März bis Mai. Die heißeste Zeit des Jahres ist die Zeit zwischen Oktober und Februar. Die mittlere Jahrestemperatur in Daressalam beträgt etwa 26°C.

Das Zentralplateau, das etwa 1.200 m hoch liegt, hat stark schwankende Tagestemperaturen. Tagsüber ist es hier heiß und nachts sehr kühl.

Die Seengebiete haben eine höhere Luftfeuchtigkeit als das Zentralplateau und auch stärkere Regenfälle.

Die Zone zwischen Küstenebene und Zentralplateau, in den Usambara-Bergen, nordwestlich von Tanga und im Kilimanjaro-Gebiet hat ein gemäßigtes Klima. Während der kleinen Regenzeit von Oktober bis November ist es heiß mit hoher Luftfeuchtigkeit, doch in der übrigen Zeit ist es angenehm, da die Luft meist kühl ist (ca. 22°C). In den Bergen kann es sehr kühl werden.

Das nördliche Küstengebiet sowie der Nordosten und Norden des Landes haben eine doppelte Regenzeit. Von März bis Mai die große Regenzeit, der die Trockenzeit folgt, und in den Monaten Oktober/November die kleine Regenzeit, der die kleine Trockenzeit von Dezember bis Februar folgt, die manchmal nur eine Abschwächung der Niederschläge bringt.

Zum Innern des Landes hin sowie nach Süden und Südwesten schrumpft diese doppelte Regenzeit zu einer einzigen zusammen, die von November/Dezember bis April dauert.

Sansibar und Pemba verzeichnen von April bis Mai starke Regenfälle, im November und Dezember schwächere. Die Temperaturen liegen bei 17-24°C bis ca. 32°C. Die kühlste und trockenste Periode liegt zwischen Juni und Oktober, wenn ständig Wind aus Südwesten weht.

Beste Reisezeit

Juni bis September sind für Reisen nach Tansania am angenehmsten, können im Bergland jedoch kühl werden. Im Norden sind Januar bis Mitte März ideal.

Gesundheit

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus .

Empfohlene Impfungen

Gelbfieber, Hepatitis A, Typhus, zusätzlich für Individualreisende Meningitis.

Informationen zur Malaria

Malaria

Allgemeine sowie medikamentöse Prophylaxe .

Verbreitung

Ein Malariarisiko besteht ganzjährig in allen Landesteilen. Sehr hohes Übertragungsrisiko von November bis April in Gebieten unterhalb 1.000 m.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

DARESSALAM: Arzt der Französischen Botschaft, Tel. 6 60 21/23.

Geld und Umtausch

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Tansania-Schilling (T.Sh.)

1 Tansania-Schilling = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 2315,43 T.Sh.

1 US-$ = ca. 1818,44 T.Sh.

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt, US-$ als Reiseschecks und/oder Bargeld in Euro oder US-$ wird empfohlen.

Einfuhr Landeswährung: nicht erlaubt. Für Einwohner von Tansania, Kenia, Uganda gelten andere Bestimmungen.

Deklaration: Ja - bei Einfuhr von Fremdwährung.

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge. Für Einwohner von Tansania, Kenia, Uganda gelten andere Bestimmungen, Erlaubnis der Zentralbank erforderlich.

Ausfuhr Landeswährung: nicht erlaubt. Für Einwohner von Tansania, Kenia, Uganda gelten andere Bestimmungen.

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: Immer nur in der notwendigen Höhe umtauschen. Hotel, Flugtickets, Eintrittsgebühren müssen in frei konvertiblen Devisen bezahlt werden. Deswegen wird die Mitnahme von ausreichen Bargeld (Euro/US-Dollar) empfohlen. Allerdings werden von den Banken und Wechselstuben meist nur Dollarnoten mit Prägedatum ab dem Jahr 2000 angenommen. Der Umtausch von Euro in Landeswährung ist auf die großen Städte und bestimmte Hotels beschränkt.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden grundsätzlich in größeren Hotels akzeptiert.

Geldautomat: Ja - In Daressalam, Arusha, Stone Town auf Sansibar und anderen großen Städten kann man bei der Barclays Bank Tansanische Schillinge mit Visa und MasterCard am Automaten bekommen. Es kommt bei diesem Service jedoch hin und wieder zu Störungen, deshalb sollte man sich nicht ausschließlich darauf verlassen.

Reiseschecks: Ja - in US-$, möglichst American Express. Im Landesinneren besteht jedoch nicht immer eine Umtauschmöglichkeit.

Rücktausch: ist kaum möglich, daher immer nur die direkt benötigten Beträge umtauschen.

Wichtige Adressen

Auskunftstellen

Botschaften und Konsulate

Ärztliche Hilfe

DARESSALAM: Arzt der Französischen Botschaft, Tel. 6 60 21/23.

Reisetipps

Sehenswertes

Dodoma

Dodoma wurde anstelle des alten Daressalam vor wenigen Jahren zu einer Hauptstadt gemacht, die es im Grund noch gar nicht gibt. Dodoma liegt im Innern des Landes, von überall gut erreichbar, und hat ein günstigeres Klima - das ist ideal. Doch der Umzug ist noch längst nicht abgeschlossen. Der Name "Dodoma" steht bis jetzt eher theoretisch für Tansanias neue Hauptstadt.

Daressalam

Der Regierungssitz von Tansania entstand im 19. Jahrhundert und lässt noch deutlich erkennen, welche Kolonialherren damals Einfluss im Land hatten. Deutsche Bauten sind die Kathedrale St. Joseph (1898), die Azania-Front-Church (1902), der Bahnhof und das alte Postgebäude. Es gibt einen asiatischen Stadtteil mit Hindutempeln und einer indischen Straße, einen sehr schönen botanischen Garten und ein Museumsdorf, in dem authentisch rekonstruierte Häuser stehen, die das breite Spektrum der verschiedenen Baustile Tansanias zeigen. Dort werden regelmäßig traditionelle Tänze aufgeführt.

Sansibar

Diese Gewürzinsel ist ein Teil von Tansania. In der Stadt Sansibar stehen arabische Paläste (aus dem einst omanischen Einfluss) mit schweren geschnitzten Türen und kunstvollen Holzschnitzereien an den Fassaden. Die Altstadt "Stone Town" ist noch ganz arabisch. Am Ort der heutigen anglikanische Kirche war einst der Sklavenmarkt. Die weißen Sandstrände locken Touristen auch in den Norden der Insel.

Kilimandscharo

Der höchste Berg Afrikas ist 5895 Meter hoch und liegt an der kenianischen Grenze. Der Gipfel ist ständig schneebedeckt. In mehrtägigen Wanderungen kann der Gipfel bestiegen werden. Touren mit Führern, Übernachtungen unterwegs und auf Wunsch Gepäckträgern können vor Ort gebucht werden.

Victoria-See

Der größte See in Afrika ist die zweitgrößte Süßwasserquelle der Welt. Über die Hälfte der Seefläche wird zu Tansania gerechnet. Im Norden des Victoria-Sees liegen Uganda und Kenia.

Tanganyika-See

Der Tanganyika-See liegt zu ca. 40 Prozent auf tansanischem Gebiet. Die anderen Küsten gehören zu Burundi im Norden und zur Republik Kongo im Westen.

Nationalpark Serengeti

Der berühmte Nationalpark, 15.000 km² groß, ist über weite Strecken eine völlig ebene Grassteppe zwischen dem tansanischen Hochland und dem Victoria-See. Es gibt Akazienwälder und kleine Wäldchen an Flüssen, von denen einige nur direkt in oder nach der Regenzeit Wasser haben. Die Tierwelt liegt nach Zahl der Arten und auch der Individuen weltweit an der Spitze. Es gibt dort riesige Wanderherden von Steppenzebras und Weißbartgnus, von Antilopen und Gazellen. Im Park leben auch rund 2.000 Löwen, außerdem Leoparden und Büffel, Elefanten und Nashörner.

Nationalpark Mikumi und Nationalpark Raha

Der sehr bekannte Nationalpark Mikumi hat sich die Ursprünglichkeit erhalten, die manch anderer Park schon verloren hat. Die Vielfalt der Tiere ist groß. - Im Park Raha sind über 300 Tierarten zuhause. Unter anderem gibt es große Elefantenherden.

Nationalpark Ngorongoro-Krater

Dieser Krater eines erloschenen Vulkans ist der zweitgrößte der Erde mit 22 km² Durchmesser. Seine Ränder überragen den Kraterboden um rund 600 m. Im Krater, der zum Nationalpark und zum Weltkulturerbe erklärt wurde, leben etwa 40.000 Wildtiere.

Nationalpark Lake Manyara

Dieser Nationalpark ist für seine vielen Elefanten und Löwen berühmt. Hier leben auch Büffel, Nashörner und viele Flusspferde. Im Süden des Parks sind Baumlöwen zuhause.

Reisehinweise

Aktuelle Hinweise:

Es besteht ein sehr großes Risiko von Piratenangriffen vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten.

Attentate sind nicht auszuschließen. Zu Vorsicht und Wachsamkeit wird auf öffentlichen Plätzen sowie beim Besuch von touristischen Sehenswürdigkeiten und religiösen Stätten geraten.

In und um Daressalam hat die Kriminalität zugenommen. Besucher sollten nur registrierte Taxis benutzen. Nicht bewachte Strände und einsam gelegene Gegenden sollten auch tagsüber gemieden werden.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Aufgrund der in Tansania häufig vorkommenden Reisepassdiebstähle wird geraten nur eine Passkopie mitzunehmen und den Original-Reisepass an einem sicheren Ort z.B. im Hotelsafe zu verwahren.

Das Fotografieren von militärischen und sicherheitsrelevanten Einrichtungen ist verboten.

Das tansanische Strafrecht sieht für homosexuelle Handlungen und Prostitution sehr hohe Gefängnisstrafen, bei Beteiligung Minderjähriger bis zu lebenslang, vor. Drogenkonsum, -besitz und/oder -handel werden mit hohen Geld- bzw. Haftstrafen geahndet.

RAMADAN: Die Zeit des islamischen Fastenmonats Ramadan variiert von Jahr zu Jahr (2011: von ca. 1. August bis ca. 30. August). Während dieser Zeit gilt für Muslime ein Fastengebot (Verzicht auf Speisen und Getränke und z.B. auch Rauchen) von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Reisende sollten sich den Verhaltensregeln des islamisch geprägten Landes anpassen. Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit während der Tagesstunden ist im Ramadan verpönt. Außerdem ist mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) zu rechnen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

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