Ghana
Länderinfos
Einreise und Fakten
Einreise für Deutsche
Visum erforderlich, notwendig ist dazu u.a. der mindestens 6 Monate gültige Reisepass. Antragsdauer 1 bis 2 Wochen.
Landesdaten
Lage
Die Republik Ghana liegt zwischen dem 5. und 11. Grad nördlicher Breite auf dem afrikanischen Kontinent. Sie grenzt im Süden an den Golf von Guinea (etwa 537 km Küstenlinie), im Osten an Togo, im Norden an Burkina Faso und im Westen an die Republik Côte d´Ivoire.
Fläche: 238.537 km².
Verwaltungsstruktur: 10 Regionen, 110 Distrikte.
Einwohner
Bevölkerung: ca. 22,1 Millionen.
Städte: Accra (Hauptstadt) ca. 1,8 Millionen, Kumasi ca. 1,2 Millionen, Tamale ca. 202.300, Tema ca. 141.500, Sekondi-Takoradi ca. 175.400.
Sprache
Die Amtssprache Ghanas ist Englisch. Außerdem werden noch verschiedene Dialekte gesprochen, am meisten verbreitet sind Twi, Fanti, Ga, Ewe, Dagbani und Haussa.
Zeitverschiebung
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -1 Stunde.
Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -2 Stunden.
Stromspannung
220/230 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.
Strom gibt es jedoch nur in den größeren Orten. Es ist mit häufigen Stromausfällen zu rechnen. Die Mitnahme eines Adapters ist notwendig, da in der Regel britische Steckdosen vorhanden sind.
Telefon/Post
Telefon
Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Ghana ist 00233, von Ghana nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.
Fern- und Auslandsgespräche lassen sich am einfachsten von den zahlreich vorhandenen "communication centres" aus führen. Diese bieten auch einen Faxservice an.
Auch Kartentelefone stehen zur Verfügung.
NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 999.
Mobilfunk
Netztechnik: GSM 900.
Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Ghana von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone.
Internet
Länderkürzel: .gh
In Accra und in den größeren Städten in Zentral- und Südghana stehen Internetcafés zur Verfügung.
Feiertage
1. Januar (Neujahr), 6. März (Unabhängigkeitstag), 22. bis 25. April (Karfreitag bis Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 25. Mai (Afrika-Tag), 1. Juli (Tag der Republik), 21. September (Founder´s Day), 2. Dezember (Farmers´ Day), 25. Dezember (Weihnachten), 31. Dezember (Tag der Revolution).
Islamische Feiertage 2011 (Verschiebungen um einen Tag, in seltenen Fällen zwei Tage, sind möglich!):
30. August (Fastenbrechen am Ende des Ramadan), 6. November (Opferfest).
Während des Ramadan, dem islamischen Fastenmonat, kann das Geschäftsleben, besonders in den nördlichen Landesteilen, eingeschränkt sein.
Der wöchentliche Ruhetag ist der Sonntag.
Feiertage, die auf einen Samstag oder Sonntag fallen, werden üblicherweise auf dem darauffolgenden Montag nachgefeiert. Die Hauptferienzeiten gehen von Mitte Juli bis Mitte September sowie von Weihnachten bis Anfang Januar.
Öffnungszeiten
Banken: Mo bis Do 8.30-14 Uhr, Fr. 8.30-15 Uhr;
Geschäfte: Mo bis Fr 8.30-12.30, 13.30-17.30 Uhr, Sa 8.30-13 Uhr;
Büros: Mo bis Fr 8-12.30, 13.30-17.30 Uhr.
Kleidung
Leichte Sommerkleidung, die gut waschbar und atmungsaktiv sein sollte, ist das ganze Jahr über ausreichend. Für die Abende und für den Aufenthalt in klimatisierten Räumen braucht man jedoch auch leichte Wollsachen. Auf jeden Fall sollte man eine Regenjacke dabeihaben. Auch eine Sonnenbrille sollte man unbedingt mitnehmen.
Land und Leute
Geschichte/Politik
Das Gebiet des heutigen Ghana war wegen seiner reichen Goldvorräte eine vielbegehrte Region. Das Reich Aschanti entstand Ende des 17. Jahrhunderts und wehrte sich erfolgreich gegen eindringende Völker. Das Aschanti-Reich wurde zu einem mächtigen Staat an der Goldküste, der auch mit vielen europäischen Partnern Handel trieb. Neben Gold war auch der Sklavenhandel eine wichtige Einnahmequelle. Mitte des 19. Jahrhunderts übernahmen die Briten als Kolonialherren die Macht. Die Grenzen Ghanas wurden dann 1922 endgültig festgelegt. Nach Unabhängigkeitsbestrebungen wurde Ghana 1957 unabhängig. Ghana erlebte den Aufbau eines autoritären Staates, und nach verschiedenen Putschversuchen des Militärs einen ständigen Wechsel zwischen demokratischen Strukturen und Einparteiensystemen. Inzwischen ist Ghana politisch und wirtschaftlich stabilisiert und ist heute eine Präsidialrepublik mit einem Mehrparteiensystem.
Wirtschaft
Kakao ist das wichtigste Exportprodukt und wird im Ashanti-Berlgand vorwiegend von kleineren Familienbetrieben angebaut. Rund 50 Prozent der Bevölkerung arbeitet im landwirtschaftlichen Sektor. Fischerei wird auf dem Voltasee und auch an den Küsten betrieben. Thunfisch gehört zu den Exportprodukten Ghanas. Wichtige Bodenschätze, wie etwa Gold, Mangan, Bauxit und Diamantenvorkommen, befinden sich im Süden des Landes.
Religion
Die Bevölkerung Ghanas ist zu 60 Prozent christlich. An die einheimischen Naturreligionen glauben 35 Prozent der Bevölkerung. Auch der Islam ist in Ghana mit etwa 16 Prozent vorwiegend im Norden des Landes vertreten.
Vegetation
Im tropischen Regenwald Ghanas wachsen Mahagonibäume, Kola und Ölpalmen. Natürlich gibt es hier auch Lianen und Farne. In der Feuchtsavanne, aus der weite Teile des Landes bestehen, findet man den Affenbrotbaum sowie viele Sträucher und Gräser. Im Süden und an den Küsten ist die ursprüngliche Natur der Kulturlandschaft gewichen, die heute aus Palmenhainen und bewirtschafteten Feldern besteht.
Tierwelt
In der großen Feuchtsavanne leben Büffel, Antilopen, Elefanten, aber auch Leoparden und Hyänen. Im Wasser leben Krokodile, Flusspferde und Schlangen (Kobra, Grüne Mamba und Python). Die Seekuh Manati kann bis zu 3,5 Meter lang werden und lebt in den Flüssen und Lagunen. Einige der Affenarten gehören zu den gefährdeten Tierarten.
Gebräuche, Kulinarisches
Kulinarische
Kulinarisches
Die meisten Gerichte Ghanas sind stark mit Pfeffer gewürzt und werden zusätzlich oft mit Pfeffersaucen gereicht. Bestandteile der meisten Speisen sind Mais oder Reis, dazu Gemüse und Gewürze. Aus Maniokwurzeln und Kochbananen wird das Nationalgericht "Fufu" hergestellt. Die Erdnusssuppe "Nkatekwan" wird mit Geflügel, Fisch und Lamm zubereitet und kommt mit Zwiebeln und Tomaten auf den Tisch.
Als alkoholische Getränke gibt es einheimische Biere, Palmenwein und "Akpetshie", Zuckerrohrschnaps.
Sitten und Gebräuche
Mittelpunkt der meisten Feste und Musikgruppen sind die Trommler. Die Trommeln aus Ghana, insbesondere aus der Region im Südwesten Ghanas, haben eine besondere Kunstfertigkeit.
Besonders eindrucksvoll unter den zahlreichen Festen des Landes ist das Erntefest der Ashanti. Die traditionellen Herrscher präsentieren sich der Bevölkerung bei einem Fest mit Gesang, Tanz und Musik.
Souvenirs
Beliebte Mitbringsel aus Ghana sind Gold- und Silberschmuck, Holzschnitzereien, Trommeln und Flöten, Kalebassen und natürlich Stoffe. Die Stoffe können auf den Märkten in Accra erstanden werden. Für die Seidentücher "Adwinasa" werden zunächst Einzelstreifen gewoben, die anschließend aneinander genäht werden.
Duty Free
Reisegut
Gegenstände, die für den persönlichen Bedarf des Reisenden bestimmt sind, wie Kleidung, Wäsche, Schuhe, Schmuck, Toilettenartikel usw., dürfen zollfrei mitgeführt werden.
Dazu zählen auch:
1 Fotoapparat mit Filmen,
1 Schmalfilmkamera mit Filmen oder 1 Videokamera mit Leerkassetten,
1 Fernglas,
1 Laptop oder 1 Reiseschreibmaschine,
Sportgeräte.
Sämtliche mitgeführten Gegenstände sind bei der Einreise anzumelden. Für wertvolle Artikel wird unter Umständen eine Sicherheit verlangt (dies gilt besonders für Laptops), die jedoch bei Wiederausfuhr der Gegenstände zurückgegeben wird.
Zollfrei dürfen über 16 Jahre alte Reisende noch mitführen:
400 Zigaretten oder 100 Zigarren oder 500 g Tabak oder eine angemessene Kombination davon;
1 Liter Wein und 1 Liter Spirituosen;
ca. 1/2 Liter Parfüm bzw. Eau de Toilette.
Geschenke sind zollpflichtig.
AUSFUHR: Für die Ausfuhr von Edelsteinen und -metallen sowie Antiquitäten ist eine Exportgenehmigung erforderlich.
Klima und Wetter
Klimainformationen
Ghana hat ein ausgesprochen tropisches Klima. Im östlichen Küstengürtel ist es warm und relativ trocken. So herrscht in Accra eine durchschnittliche Jahrestemperatur von rund 30°C. Warm und feucht ist es im Südwesten des Landes (Sekondi-Takoradi) und in den Waldgebieten des Ashanti (Kumasi), wogegen es in der nördlichsten Wüstenregion (Tamale) heiß und trocken ist. Im Süden gibt es zwei Regenzeiten: Die eine erstreckt sich auf den Zeitraum von März bis Juli, die andere geht von September bis November. Im Norden fällt der Niederschlag hauptsächlich in den Monaten von März bis September.
Die Luftfeuchtigkeit ist bei rund 80 Prozent, die üblicherweise gemessen werden, sehr hoch. Sie fällt aber beträchtlich in den Monaten Januar und Februar.
Accra hat tropisches, feucht-heißes Klima mit Tagestemperaturen bis 34°C im Zeitraum von November bis Mai. Im Juli und August klettert das Thermometer üblicherweise auf rund 28°C am Tag, um dann in der Nacht auf etwa 24°C abzusinken. Die relative Luftfeuchtigkeit ist 65-96 Prozent. Im Vergleich zu anderen Gebieten kommt es in Accra nur selten zu Niederschlägen (Jahresdurchschnitt bei etwa 850 mm).
Beste Reisezeit
Am besten bereist man Ghana in der Zeit von Juli bis August oder von November bis Februar.
Gesundheit
Vorgeschriebene Impfungen
Gelbfieber.
Empfohlene Impfungen
Hepatitis A, Typhus, zusätzlich für Individualreisende Meningitis.
Informationen zur Malaria
Malaria
Allgemeine sowie medikamentöse Prophylaxe .
Verbreitung
Ein Malariarisiko besteht ganzjährig im gesamten Land.
Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.
Ärztliche Hilfe
ACCRA: German Embassy, Dr. Klinnert, Dr. Kramer (sprechen Deutsch), North Ridge Examination Loop 1,, Accra, Tel. (021) 22 13 11, 22 13 86.
Geld und Umtausch
Währung
Währungseinheit
Währungseinheit: Ghana-Cedi (GHS)
1 Ghana-Cedi = 100 Pesewas.
Derzeitiger Kurs:
1 Euro = ca. 2,20 GHS
1 US-$ = ca. 1,73 GHS
Hinweise
Seit 1. Juli 2007 gibt es in Ghana eine neue Währung, den Ghana-Cedi. Die Währungsumstellung erfolgte, wie die Bank of Ghana bekannt gegeben hat, im Verhältnis 10.000 Cedi (GHC) = 1 Ghana-Cedi (GHS). Nach einer Übergangszeit von sechs Monaten verlor der alte Cedi am 1. Januar 2008 seine Gültigkeit.
Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)
Devisenbestimmungen/Umtausch
Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt
Einfuhr Landeswährung: nicht erlaubt
Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration auf besonderem Vordruck erforderlich.
Ausfuhr Fremdwährung: für Ausländer in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge (Deklarationsvordruck mit Umtauschvermerken auf der Rückseite muss vorgelegt werden).
Ausfuhr Landeswährung: nicht erlaubt
Umtausch: Außer bei den Geschäftsbanken kann auch bei den Wechselstuben (Forex-bureaus) getauscht werden. Der Kurs für Reiseschecks ist schlechter als für Bargeld.
Internationale Kreditkarten: Ja - werden nur vereinzelt von Autovermietern und den größeren Hotels akzeptiert (bei Buchung abklären).
Geldautomat: Ja - an einigen Geldautomaten in Accra und einzelnen Geldautomaten in wenigen anderen Städten Ghanas ist das Abheben von Bargeld mit der Visa-Kreditkarte möglich.
Reiseschecks: Ja - bei Banken und Wechselstuben, werden jedoch nicht empfohlen.
Rücktausch: nur möglich, wenn auf der Rückseite des Deklarationsvordruckes der Umtausch durch eine autorisierte Stelle vermerkt ist. Der rücktauschbare Betrag sollte möglichst gering sein, um Schwierigkeiten zu vermeiden.
Wichtige Adressen
Auskunftstellen
Botschaften und Konsulate
In Deutschland
MÜNCHEN siehe Gräfelfing
Ärztliche Hilfe
ACCRA: Deutsche Botschaft, Dr. Franz Krippner, North Ridge Examination Loop 1,, Accra, Tel. (021) 22 26 08.
Reisetipps
Sehenswertes
Accra
Die Hauptstadt Accra verfügt über keinen alten Stadtkern, da sie aus mehreren heute zusammengewachsen Siedlungen und des Öfteren durch Erdbeben zerstört wurde. Die Architektur reicht von eleganten Kolonialgebäuden über Appartementhäuser der 1970er Jahre bis hin zu modernen Bürogebäuden.
Viele der historischen Forts, die von den europäischen Handelspartnern hinterlassen wurden, stehen unter Denkmalschutz und gehören heute zum Weltkulturerbe der Unesco. Das von den Dänen erbaute Schloss Christiansborg ist der offizielle Sitz der Regierung und kann deswegen nicht besichtigt werden. Im Nationalmuseum findet man Sammlungen zur Kultur und Geschichte des Landes.
Kumasi
Kumasi liegt rund 400 km von Accra entfernt und ist die wichtigste Stadt des Ashanti-Volkes. Sehenswert in dieser Garten- und Goldstadt ist der Sitz des Ashanti-Königs Manhiya Palace und das Nationale Kulturzentrum.
Elmina
Elmina war die erste europäische Siedlung an der Goldküste. Heute noch kann man das 1482 von den Portugiesen erbaute Fort besichtigen. Erhalten ist die älteste Kirche Schwarzafrikas aus dem 15. Jahrhundert, ebenso, wie der Sklavenmarkt und der Sklavenkerker.
Mole-Nationalpark
Im Nationalpark nördlich des Voltasees leben besonders viele Elefanten, Affen und Löwen. Die Landschaft ist gekennzeichnet durch den Fluss Mole, der durch die Feuchtsavanne fließt. Mangobäume, Affenbrotbäume und Kariténussbäume ragen aus dem hohen Gras hervor.
Reisehinweise
Aktueller Hinweis: Die Sicherheitslage in der Provinz Upper East wird immer wieder von gewalttätigen Auseinandersetzungen beeinträchtigt. Zur Zeit bestehen in Bawku und in Gushiegu nächtliche Ausgangssperren. Viele Einwohner der Region Bawku haben ihre Heimat verlassen und es muss dort mit einer verschlechterten Versorgungslage gerechnet werden. Reisende in diese Region sollten sich vorab über die aktuelle Lage informieren.
Allgemein gilt Ghana als relativ sicheres Reiseland. Trotzdem sollten Reisende besondere Vorsicht walten lassen, nicht zuletzt wegen der Gefahr von Überfällen. In der Hauptstadt Accra sollte man in den folgenden Gegenden besonders vorsichtig sein: Am und um den Flughafen Kotoka sowie in den Stadtvierteln Osu, Cantonments und Labone. Reisende sollten vorzugsweise größere Hotels im Stadtzentrum buchen.
Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.
Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen
Aufgrund der hohen Unfallgefahr im Straßenverkehr wird von Nachtfahrten dringend abgeraten. Kleinbusse (sogenannte Tro-Tros) gelten als extrem unfallgefährdet. Stattdessen sollten in den Städten Taxis benutzt werden.
Ein Fotografierverbot besteht für alle militärischen Anlagen sowie für die Umgebung des Präsidentenpalasts und des Verteidigungsministeriums.
Rauschgiftdelikte werden in Ghana mit mehrjährigen Gefängnisstrafen geahndet. Auch Prostitution sowie homosexuelle Handlungen werden mit Gefängnis bestraft.
RAMADAN: Die Zeit des islamischen Fastenmonats Ramadan variiert von Jahr zu Jahr (2010: ca. 1. August bis ca. 30. August). Während dieser Zeit gilt für Muslime ein Fastengebot (Verzicht auf Speisen und Getränke und z.B. auch Rauchen) von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Reisende sollten sich diesen Verhaltensregeln in den islamisch geprägten Landesteilen anpassen. Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit während der Tagesstunden ist im Ramadan verpönt. Außerdem ist mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) zu rechnen.
SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.
Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.






